Die Chronik des CDU-Ortsverbandes Uchtelfangen
Die Gründung der CDU-Saar und die Gründung der CDU-Uchtelfangen vor 40 Jahren ist nur aus der Geschichte des Saarlandes zu verstehen. Von 1942 bis 1944 war das Saarland verstärkt Ziel alliierter Luftangriffe, die 60% des Wohnraumes, 40 % der öffentlichen Gebäude und 35 % aller Brücken zerstörten und Tausenden das Leben kostete. Von den 5 großen Hütten war nur noch eine intakt. Am 21.März 1945 besetzten amerikanische Streitkräfte das Saarland und bereiteten der nationalsozialistischen Herrschaft ein Ende.
Von 1945 bis 1955 dauerten die Besatzungszeit und der autonome Saarstaat. Der Chef der amerikanischen Militärregierung ordnete für das Saarland noch vor der offiziellen deutschen Kapitulation die Bildung eines Regierungspräsidiums in Saarbrücken an. Über Stalin, Churchill und Roosevelt erreichte Frankreich im Jahre1945, dass es an der Bildung von Besatzungszonen beteiligt wurde. Französische Besatzungstruppen lösten am 10.Juli 1945 die US-Streitkräfte ab. Das Regierungspräsidium Saar löste man auf und am 30. August 1945 wurde unter der französischen Militärregierung unter dem Oberst Gilbert Grandval die " Delegation Superieure de la Sarre " übertragen. Nach dem Scheitern der Annectionsversuche konzentrierte sich die französische Saarpolitik auf die Heraustrennung des Saarlandes aus der französischen Besatzungszone und auf einen politischen Sonderstatus der Region:
Nach Wiederzulassung politischer Parteien im Januar 1946 fanden am 15. September 1946 die ersten freien Wahlen für die Gemeinderäte statt. Die Christliche Volkspartei (CVP) unter Johannes Hoffmann erreichte 52,3%, die Sozialdemokratische Partei des Saarlandes unter Richard Kirn 25,2 % und die saarl. Kommunisten 9,1% der Stimmen. CVP, DPS und die am 1. Juli 1945 gegründete Einheitsgewerkschaft forderten in realistischer Einschätzung der Machtkonstellation und in der Hoffnung, eine befürchtete Demontage der Saarindustrie zu verhindern und die katastrophale Versorgung zu verbessern den wirtschaftlichen Anschluss an Frankreich.
Rechtlichen Ausdruck fand die Idee in der Verfassung des Saarlandes
Die Verfassung des autonomen Saar-Staates fand eine große Zustimmung. 51,2% für die CVP, 32,8 % für die SPS, wobei 8,4 % mit den Kommunisten die Autonomie ablehnten. Am 18. Dezember 1946 stellte Johannes Hoffmann sein 1. Koalitionskabinett aus CVP und SPS vor. Am 31.Dezember 1947 endete die Militärregierung. Dennoch blieb es eine Autonomie von Frankreichs Gnaden. Am 1.1.1948 wurde Gilbert Grandval Hoher Kommissar Frankreichs an der Saar, am 1. April 1948 trat die Zollunion mit Frankreich in Kraft. Erstmals in der Geschichte war das Saarland nicht mehr Kolonie, sondern stand mit französischer Unterstützung auf eigenen Beinen. Die Hoffmann/Kirn Regierung erreichte ein relativ schnelles Wachstum, eine Vollbeschäftigung sowie ein hohes Maß an sozialer Sicherung. Den Saarländern ging es gut!
Das Jahr 1952 markierte eine Trendwende, als erstmals die Frage der nationalen Zugehörigkeit wieder gestellt wurde. Die parteipolitische Sonderentwicklung an der Saar sollte rückgängig gemacht werden. Gegenspieler der CVP wurde die CDU, zur SPS die DSP. Zur bedeutensten Oppositionspartei entwickelte sich die rechtsbürgerliche Demokratische Partei Saar ( DPS ) unter Heinrich Schneider. Besonders im Industrieverband Bergbau regte sich Widerstand gegen die Politik der Hoffmann - Regierung. Als Paul Kutsch, Vorsitzender des Industrieverbandes Bergbau, in Berlin die "Änderung des derzeitigen Zustandes an der Saar" forderte, wurde ein Betätigungsverbot erlassen. Innenminister Hektor ließ im Jahre 1953 Adolf Drawe aus Uchtelfangen, am 1.Juli 1945 Mitbegründer der Einheitsgewerkschaft und Mitglied des Hauptvorstandes Industrieverbandes Bergbau gar mit dem Gesamtvorstand verhaften.
Durch ein Zulassungsverbot für die CDU, DPS und das Betätigungsverbot für den Industrieverband Bergbau 1953 verschärfte die Regierung den Konflikt und förderte so das Widerstandsaufkommen alter nationaler Ressentiments. Die Saarfrage blieb "Stein des Anstoßes" zwischen Frankreich und der Bundesrepublik. Die Lösung der strittigen Saarfrage war die Voraussetzung für Frankreichs Zustimmung zur Erlangung der vollen Souveränitätsrechte der Bundesrepublik Deutschland und deren Aufnahme in die NATO. Mit der Unterzeichnung des "Abkommens über das Statut Saar" am 23. Oktober 1954 durch Bundeskanzler Adenauer und den französischen Ministerpräsidenten Mendes-France fanden die Verhandlungen über die Saarfrage ein vorläufiges Ende. Nach diesem Abkommen sollte das Saarland bis zum Abschluss eines Friedensvertrages ein Statut mit einem europäischen Kommissar erhalten, dessen Vollmachten sich auf die Angelegenheiten bezogen die vorher Gilbert Grandvol, also Frankreich, zustanden. In allen übrigen Fragen, sollte weiterhin die autonome Saarregierung zuständig sein. Dieses "Saarstatut" stellte man in einer Volksabstimmung der Saarbevölkerung zur Abstimmung. Drei Monate vor der Saarabstimmung, wurden die prodeutschen Oppositionsparteien CDU, DPS und DSP, die sich im "Deutschen Heimatbund" zusammenschlossen, zugelassen. Daraufhin wurde im August 1955, im Gashaus Klos, Hirtenbergstraße, die CDU-Uchtelfangen gegründet. Treibende Kräfte der Parteigründung waren Albert Jochem und Adolf Drawe. Dem 1. Vorstand gehörten, aus der Erinnerung des Mitbegründers Karl Drawe aufgezählt, an:
1. Vorsitzender: Adolf Drawe
2. Vorsitzender: Jakob Klos
Schriftführer: Jakob Bayer
Organisationsleiter: Albert Jochem
Beisitzer: Heinrich Bethscheider
Beisitzer: Josef Maurer
In der Saarabstimmung am 23.Oktober 1955 sprachen sich 67,7% gegen das Statut und damit gegen die Regierung Hoffmann / Kirn aus, 32,3 % votierten für die Annahme des Saar-Statuts. Noch in der Wahlnacht trat Ministerpräsident Johannes Hoffmann zurück. Die Übergangsregierung schrieb für den 18.12.55 neue Landtagswahlen aus. Aus der Wahl gingen die Heimatbundparteien mit 63,9 % der Stimmen als stärkste Kraft hervor. Unter der Führung von Dr. Hubert Ney bildeten CDU, DSP und DPS am 10.01.56 eine neue Regierung mit dem Ziel: "Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik und die Aufhebung der Wirtschaftsunion mit Frankreich". Frankreich akzeptierte das Votum der Saarländer von 1955. Am 27.10.1956 unterzeichnete es den Saarvertrag in Luxemburg und machte damit den Weg frei für die am 1.1.1957 erfolgte politische Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland. Mit der Rückgliederung endete die Aufgabe der Heimatbundparteien. Nun musste jede Partei sich auf ihre eigenen Hausaufgaben besinnen. Für die CDU-Uchtelfangen galt es nunmehr, dringende kommunale Aufgaben anzugehen. Alle Straßen, alle Kanäle, alle Wasserleitungen mussten erneuert werden. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wurden Prioritäten erstellt. Adolf Drawe, der erste CDU-Bürgermeister in Uchtelfangen, legte mit dem Ausbau des Marktplatzes den Grundstein zu einer räumlich großzügigen Ortsmitte. Der erste Gemeinderat nach dem Referendum trat am 4.Juni 1956 zusammen und wählt mit 23 Stimmen Adolf Drawe einstimmig zum Bürgermeister von Uchtelfangen. Dem Gemeinderat der Gemeinde Uchtelfangen gehörten an:
Adolf Drawe, CDU
Adolf Schmidt, CVP
Heinrich Bethscheider, CDU
Otto Six, SPD
Alfons Vogel, CDU
Johann Monz, CVP
Wilhelm Weiler, CVP
Johann Thom, CVP
Otto Anschütz, SPD
Ernst Klein, SPD
Anton Strauß, CDU
Jakob Klos, CDU
Peter Schwarz, CVP
Viktor Brill, CDU
Otto Schiffler, SPD
Adam Kalmes, CDU
Leo Wilhelm, CVP
Bernhard Weiskircher
Richard Zimmer, CVP
Otto Spreuer, SPD
Wilhelm Bickelmann, SPD
Josef Maurer, CDU
Hugo Hißler, CDU
Zum 1. Beigeordneter wurde Otto Schiffler, zum 2. Beigeordneter wurde Wilhelm Weiler gewählt.
Tiefbaumaßnahmen bestimmten über Jahre die Arbeit der CDU in Uchtelfangen. Die Bürger reagierten sehr empfindlich, wenn nicht gerade ihre Straße zum Ausbau finanziert wurde. Zum Stein des Anstoßes wurde der Ausbau der Harzbachstraße. Der Unmut der Anlieger formierte sich zu einer Interessengruppe, die sich unter dem Namen "Parteilose Wählergemeinschaft" zur Wahl stellte und spontan 5 Gemeinderatsmandate errang. Die "Parteilosen" spielten sich als die große Opposition im Gemeindeparlament auf und brachten in den Ratssitzungen die Bürgermeister Adolf Drawe und Viktor Brill in arge Not, die Sitzungen durchs Programm zu führen. Die Auseinandersetzungen zwischen Ernst Klein ( parteilos ) und dem Bürgermeister Viktor Brill eskalierten 1960 während einer Gemeinderatssitzung gar so, dass Bürgermeister Brill die Fassung verlor und mit einem Bierglas nach Ernst Klein warf. Das Glas verfehlte jedoch sein Ziel und landete auf der Stirn des SPD-Abgeordneten Alois Saar. Tumultartig wurde die Sitzung unterbrochen. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde der "Parteilosen Wählergemeinschaft " blieb ohne Erfolg. Herr Saar erstattete keine Anzeige, allerdings erschien Uchtelfangen in einer Schlagzeile der Bild-Zeitung mit dem Schlagzeile: "Bürgermeister wirft mit Bierglas"
Jedes CDU- Mitglied hat das Recht auf Kandidaturen. Es bedarf nur der nötigen Stimmen. Dies zeigte sich mehrmals bei Wahlen innerhalb des Gemeinderates. So kandidierten für die CDU als Bürgermeister im Jahre 1964 gleich zwei Ratsmitglieder Viktor Brill, der Amtsinhaber mit dem Votum der CDU-Fraktion und Albert Jochem. Beide Bewerber erhielten 11 der abgegebenen Stimmen. Bei der Stichwahl entfielen dann10 Stimmen auf Viktor Brill und 12 Stimmen auf Albert Jochem, der damit zum Bürgermeister gewählt war. Das Amt des 1. Beigeordneten errang laut Absprache die SPD-Fraktion. Bei der Bürgermeisterwahl am 14.11.1968 wiederholte sich das Spiel, wieder traten zwei Kandidaten der CDU an: Albert Jochem und Rudi Kolling. Albert Jochem erhielt mit Unterstützung der SPD 12 Stimmen und damit die Mehrheit, 1. Beigeordneter wurde Arthur Rech, SPD. Bürgermeister Jochem amtierte von November 1964 bis Ende 1973. Die CDU-Fraktion unter ihrem Fraktionsvorsitzenden Karl Drawe stand loyal zu ihm. Er war ein rühriger und erfolgreicher Bürgermeister, der sich mit ganzer Kraft für die Belange seiner Gemeinde einsetzte. Unter Bürgermeister Albert Jochem bekam die Gemeinde nach und nach auch finanziellen Spielraum, um Hochbaumaßnahmen zu verwirklichen: Der Bau der Friedhofshalle, des Feuerwehrgerätehauses, des Sportlerheimes und der Sport- und Kulturhalle vollzogen sich unter seiner Führung. Die Kostensanierung der Schwimmbadanlage lag ihm besonderes am Herzen.
Die bevorstehende Gebiets- und Verwaltungsreform veranlasste die CDU-Fraktion vordringlich Hochbaumaßnahmen in den Haushalt aufzunehmen. Die Tiefbaumaßnahmen blieben ohne hin zwingende Verpflichtungen, für die man auch nach der Reform gute Realisierungsmöglichkeiten sah. Leider gelang es Bürgermeister Jochem trotz guter Beziehungen zur CDU-Landesregierung jedoch nicht, die Baumaßnahme "Sport- und Kulturhalle" in ein Zuschussprogramm zu bringen. Karl Drawe hatte damals die rettende Idee, den gemeindeeigenen Wald (Rechen) an den Staat zu verkaufen. So haben wir heute immer noch einen Staatswald und in der Triescheck steht unsere große Sport- und Kulturhalle. Das Geld reichte dennoch nicht aus. Nun war es Albert Jochem, der die gemeindeeigenen Parzellen einschließlich der Flächen des heutigen Industriegebietes ein paar Wochen vor der Gebietsreform an die Amtsverwaltung Illingen verkaufte. Das Geld wurde von der einen Tasche in die andere gesteckt und damit der Bau der Halle weiterfinanziert. Bauernschläue war in der Zeit der selbständigen Gemeinde gefragt. Im Jahre 1974 wurde dann die Gebiets- und Verwaltungsreform vollzogen. Die vormals selbständigen Gemeinden Illingen, Uchtelfangen, Hüttigweiler, Wustweiler, Hirzweiler und Welschbach wurden zu einer Gemeinde mit dem Namen Illingen zusammengefasst. So wurde Uchtelfangen, wie alle übrigen ehemals selbständigen Gemeinden, zum Ortsteil von Illingen degradiert und entmachtet. Ein bedauerlicher politischer Vorgang, der die vielgepriesene Basis lähmte. Die Unmittelbarkeit zum eigenen Bürgermeister und den Gemeinderatsmitgliedern ging verloren. Der Ersatzrat, der sogenannte Ortsrat, hat leider keinen einschneidenden Einfluss auf das Geschehen im eigenen Ortsteil. Am 18.Juli 1974 trat der erste Ortsrat des Gemeindebezirkes Uchtelfangen zur konstituierenden Sitzung zusammen. Die Mitglieder aus der CDU waren:
Albert Jochem Karl Weber
Hans Meiser Hans Quint
Erhard Meiser Siegfried Zimmer
Der bisherige Bürgermeister Albert Jochem wurde zum Ortsvorsteher vorgeschlagen. Doch es stand noch eine alte Rechnung innerhalb der CDU offen, die Hans Meiser ausglich. Er kandidierte gegen Albert Jochem. Hans Meiser erhielt 8 von 11 abgegebenen Stimmen. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Gerhard Groß, SPD, gewählt. Hans Meiser hatte 15 Jahre das Amt des Ortsvorstehers inne. Er war Garant für das friedliche Miteinander der Vereine. Äußeren Ausdruck gaben die Dorftage, die er mit ins Leben gerufen hatte. Mit großem persönlichem Engagement und unnachgiebig trat er in Illingen für die Belange der Uchtelfanger Bürger ein, und dies nicht selten mit wohlverstandenem Argwohn. Zweimal, bei den Ortsratswahlen 1989 und 1994, wurde Karl Drawe von der CDU zum Ortsvorsteher Kandidaten berufen. Zweimal konnte er das gesteckte Ziel nicht erreichen. Seit 1989 hatte die CDU die Mehrheit im Ortsrat verloren. Unter der Federführung des neuen 1. Vorsitzenden Stefan Maas, erhofft sich die CDU, die Führungsmacht in Uchtelfangen wieder zu erringen. Dazu sei ihm im Jubiläumsjahr guter Mut und eine geschickte Hand gewünscht.
Besondere Aktivitäten der CDU
1976 Bau der CDU- Schutzhütte im Schwarzenheller Wald
Viele Helfer kamen, um das Vorhaben zu verwirklichen. Besonders zu erwähnen ist das Nichtmitglied Josef Jochem aus der Herzstraße, der zwei Jahre täglich ehrenamtlich die Hauptmaurerarbeiten übernahm. Das Hüttenterrain entwickelte sich zur Freilichtbühne, an der CDU-Hütte die von der Kolping-Theatergruppe genutzt wurde und Uchtelfangen über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt machte. Heute ist die CDU-Schutzhütte Anziehungspunkt für die verschiedensten Veranstaltungen unter freiem Himmel. Jährlich, am 15. August "Maria Himmelfahrt", findet das schon traditionelle CDU-Hüttenfest statt. Fröhliche Feste am Lindenbrunnen in der Ortsmitte, den die CDU durch ihre Aktivitäten wieder an die Brunnenstube im Harzbachgraben anschließen ließ, finden Anfang Juni statt. Die CDU zeichnete verantwortlich für das Anlegen des Wanderwegenetzes um Uchtelfangen. Stolz ist die CDU auf die Naherholungsbereiche des Ortes. Die CDU sorgte allein in den 70 er Jahren für das errichten von 30 Sitzbänken entlang der Uchtelfanger Wanderwege. Das jährliche Heringsessen nach Silvester und die Familienabende runden das kulturelle Angebot ab. Von 1973 -1976 betrieb der CDU-Ortsverband eine eigene Geschäftsstelle in der Ortsmitte. 1987 konnte der Ausbau des Brunnens in der Göttelborner Straße vollzogen werden. Ebenfalls konnte in diesem Jahr die Neuüberarbeitung und Verbreiterung der Straße über den Gebelsberg abgeschlossen werden. Seit 1988 wird die Renovierung des Freibades in Uchtelfangen weiter betrieben. Im Jahre 1989 wurde der Ausbau des Wanderweges von der "Alten Poststraße" zum "Rechen- Wald" begonnen. Der Antrag auf Sanierung der Bruchsteinmauer entlang der kath. Kirche wurde bereits 1989 im Zuge der Ortskernsanierung gestellt. Im März 1991 wurde die mittlerweile teilweise eingestürzte Mauer durch Helfer der CDU wieder provisorisch aufgebaut. Die Sanierung konnte 1995 abgeschlossen werden. Die Neugestaltung der Ortsmitte, mit einer geänderten Verkehrsführung wurde im Jahre 1990 gestellt. Leider konnte dieser Plan noch nicht vollzogen werden. Der Verkehrsberuhigte Ausbau der Eckstraße mit dem Dorfbrunnen wurde 1991/92 durchgeführt. 1992 schrieb die CDU einen Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Freizeitbereiches in der "Triescheck" aus. Zur Erhaltung dörflicher Bausubstanz wurde die Restaurierung des " Brückschen Bauernhauses" in der Hirtenbergstraße 17 frühzeitig geplant. Die Arbeiten werden von 1994 bis 1996 ausgeführt werden. 1992/93 wurde die Sanierung des Wegekreuzes in der Johannesstraße mit den Arbeiten um den heutigen Dorfplatz Kaisen begonnen, und 1994 abgeschlossen. Der Anbau an die Sport- und Kulturhalle, 1993 beschlossen, konnte in den Jahren 1994 und 95 vollzogen werden. 1993/ 94 wurden Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in verschiedenen Straßen sowie der Radwanderweg nach Wiesbach durch die CDU auf den Weg gebracht. Auf Initiative der CDU wurde 1993 im Gemeinderat beschlossen, Einweggeschirr bei Veranstaltungen auf offenen Plätzen in der Gemeinde zu verwenden.
Über all die Jahre, vor allem der letzten 25 Jahre erscheinen als tragende Persönlichkeiten der CDU - Uchtelfangen folgende Namen:
Brigitte Dörr, Alexa Klos, Irene Zimmer, Wilma Ruffing, Hedwig Koch, Gerda Brill, Anni Bund, Else Jochem, Margit Lucchese, Klothilde Hessedenz, Apollonia Schömer, Wilma Hager, Ida Hahn, Maria Simmet, Karl Drawe, Hans Meiser, Manfred Klos, Elmar Meiser, Siegfried Hager, Paul Krächan, Siegfried Zimmer, Felix Krämer, Gerd Dörr, Kilian Brill, Hans Schmidt, Friedel Ruffing, Friedel Woll, Rudi Kolling, Felix Hoffmann, Erich Hahn und Edwin Schäfer.
Besonders Karl Drawe muss hierbei hervorgehoben werden. Er war fast 25 Jahre ununterbrochen der 1. Vorsitzende der CDU-Uchtelfangen. Für diese herausragende Leistung wurde er von der Generalversammlung am 3. Juni 1993 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Im Oktober 1994 wurde Karl Drawe vom Innenminister des Saarlandes mit der "Freiherr von Stein" Medaille ausgezeichnet. 15 Jahre lang war Karl Drawe überdies Beigeordneter der Gemeinde Illingen.
Auch die politische Prominenz weilte des öfteren in Uchtelfangen. 1961 reiste der damalige Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer mit Ministerpräsident Franz-Josef Röder durch Uchtelfangen. In seiner kurzen Ansprache an die Bürger an der Einmündung der Ottweiler - Saarbrücker Straße sagte Adenauer:Es geht bei der bevorstehenden Wahl nicht um CDU oder SPD, sondern um die Erhaltung christlicher Moral in Europa gegen einen atheistisch geprägten Marxismus. Im Jahre 1976 weilte Carl Carstens, der spätere Bundespräsident anlässlich einer Wahlveranstaltung in Uchtelfangen. Karl Drawe begrüßte den damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag in der Sport- und Kulturhalle mit den Worten: "Uchtelfangen, die geographische Metropole des Saarlandes, grüßt Sie".´Beim Landesparteitag der CDU-Saar im Mai 1991 waren auch der damalige Bundesinnenminister Seiters, sowie Heiner Geißler zu Gast. Karl Drawe als gastgebender CDU-Ortsverbandsvorsitzender begrüßte die Gäste zum 43. Landesparteitag. An allen Parteitagen nahm Drawe als Delegierter teil. Er erinnerte in seiner Begrüßungsrede an die Worte des Außenministers Heinrich von Brentame anlässlich eines Landesparteitages in Saarbrücken: "Nicht die Politik verdirbt den Charakter, sondern die Charaktere verderben die Politik". 1985 besuchte Franz-Josef Strauß mit Ministerpräsident Zeyer unseren Ort. In der Sport- und Kulturhalle sprach er zu aktuellen politischen Themen und insbesondere zur zukunftsorientierten Energiepolitik.
Die Vorstände in den vergangenen Jahren
Als langjährige Vorstandsmitglieder sind an dieser Stelle zu nennen: Karl Drawe, Hans Meiser, Manfred Klos, Hans Schmidt, Siegfried Hager, Irene Zimmer, Paul Krächan, Friedel Ruffing, Siegfried Zimmer, Friedel Woll, Werner Bartzen, Felix Hoffmann, Apollonia Schömer, Alexa Klos, Brigitte Dörr, Gerd Dörr, Hans Scherf, Elmar Meiser, Felix Krämer, Gerhard Brill, Kilian Brill, Gerda Brill, Friedbert Best, Karl Weber, Wilma Ruffing.
Ihnen und auch allen anderen am politischen Wirken der CDU-Uchtelfangen beteiligten Personen sagen wir an dieser Stelle ein ganz persönliches Wort des Dankes.
Die Vorsitzenden der CDU- Uchtelfangen waren:
1. Adolf Drawe von 1956 bis 1961
2. Viktor Brill von 1961 bis 1964
3. Albert Jochem von 1964 bis 1969
4. Karl Drawe von 1969 bis 1993
5. Stefan Maas von 1993 bis heute
Die Bürgermeister in Uchtelfangen waren:
1956 – 1961 Adolf Drawe
1961- 1964 Viktor Brill
November 1964 - Ende 1973 Albert Jochem
Als Ortsvorsteher stellte die CDU:
Von 1974 – 1989 Hans Meiser
Der Vorstand der Jungen Union im Jahre 1995:
Vorsitzender: Michael Schäfer
Stv. Vorsitzende: Michaela Meiser
Organisation: Patrik Rau
Schatzmeister: Christoph Zimmer
Beisitzer: Torsten Henning
Beisitzer: Tobias Fees
50 Jahre CDU-Politik in Uchtelfangen
Das ist wahrlich ein Grund, stolz zu sein und das Jubiläum zu feiern. Dies wird im Übrigen landauf und landab so sein, denn das Jahr 1955 war das Jahr der offiziellen Zulassung der Christlich Demokratischen Union an der Saar. Die Historie des christlichen Lagers ist im Wesentlichen von den Auseinandersetzungen nach dem Zweiten Weltkrieg um das so genannte „Saarstatut“ und dem Konflikt zwischen den beiden christlichen Parteinen CVP, der Christlichen Volkspartei, und der CDU geprägt. Nach dem Kriegsende war das Saarland zunächst in die französische Wirtschaftseinheit integriert. Während die regierende CVP unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann, die bereits seit 1946 für die Trennung von Deutschland und den Wirtschaftsanschluss an Frankreich bei politischer Autonomie des Saarlandes eintrat, im Vorfeld der Volksabstimmung für die Annahme des „Saarstatuts“ und damit für die europäische Lösung plädierte, sprach sich die CDU unter Vorsitz von Dr. Hubert Ney für die Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland aus. Bei der Volksabstimmung am 23. Oktober 1955 stimmten 67,7 % der saarländischen Bevölkerung gegen das Saarstatut. Als Reaktion trat die CVP-Regierung zurück und die Heimatbund-Parteien (CDU, DPS, SPD) gewannen die nächste Landtagswahl. Dr. Hubert Ney wurde neuer Ministerpräsident des Saarlandes. Und am 1. Januar 1957 wurde das Saarland Bundesland der Bundesrepublik Deutschland.
Nachzulesen ist dies alles in der Broschüre „Die Geschichte der CDU Saar“, die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der CDU Saar verfasst wurde und einen Überblick über die historische Entwicklung der Partei gibt. Ebenso in der Festschrift anlässlich des 40jährigen Jubiläums des CDU-Ortsverbandes Uchtelfangen, die im Mai 1995 erschienen ist. Darin wird auch dargelegt, warum es Anfang der fünfziger Jahre zur zunächst „illegalen“ Bildung der CDU kam, als die Frage der nationalen Zugehörigkeit auf die politische Tagesordnung kam, und dass es im Jahr 1952 seitens der Landesregierung ein Zulassungsverbot für die CDU und die (nach ihrem politischen Kurswechsel) rechtsbürgerliche Demokratische Partei Saar (DPS) unter Heinrich Schneider gab. Dennoch ließen sich auch hier im Ort die „Männer der ersten Stunde“ nicht unterkriegen und traten schon ab 1952 mit kämpferischem Mut und Zivilcourage für ihre von christdemokratischer Überzeugung geprägten Ziele ein. Und so wurde im Sommer 1955 in Uchtelfangen wie in etwa 280 anderen Gemeinden auch ein Ortsverband der CDU gegründet. Adolf Drawe, der Vater unseres heutigen Ehrenvorsitzenden Karl Drawe, wurde im August 1955 erster Vorsitzender des Ortsverbandes, und nach der Gemeinderatswahl von 1956 auch Bürgermeister der Gemeinde Uchtelfangen. Nicht ganz drei Jahre später kam es zur Vereinigung der christlichen Volksparteien, die künftig als CDU ihre politische Arbeit fortsetzten.
Da die Uchtelfanger CDU bereits beim 40jährigen Bestehen ihr Wirken in schriftlicher Form festhielt, sei es verziehen, dass die Entwicklung der ersten vierzig Jahre deshalb nicht mehr an dieser Stelle herausgestellt wird. Es wird in diesem Jahr Hunderte von zumindest in der historischen Entwicklung gleich lautenden Chroniken geben, wir wollen uns deshalb auf die letzten 10 Jahre konzentrieren und bauen auf unserer Chronik von 1995 auf. Angesetzt wird im Juni 1994, um die ganze Legislaturperiode nach den Kommunalwahlen zu erfassen.
Das Jahr 1994:
Nach der Kommunalwahl vom 12. Juni 1994 musste sich die örtliche CDU nicht nur auf weitere Oppositionsjahre im Ortsrat einstellen, auch im Gemeinderat verlor sie ihre absolute Mehrheit. SPD und Bündnisgrüne gingen eine Koalition ein, die CDU blieb bei 43,65 % zwar stärkste Fraktion, aber stand fortan nicht mehr in der politischen Verantwortung. Die Wahlniederlagen waren bitter, Spitzenkandidat Karl Drawe, der alte Haudegen, verzichtete auf beide Mandate und zog sich aus der aktiven Politik zurück. Für seine jahrzehntelange Arbeit in den kommunalpolitischen Gremien erhielt er schon einige Monate später, im Oktober 1994 die Freiherr-vom-Stein-Medaille.
Das politische Alltagsgeschäft geht jedoch weiter, für die CDU ziehen Brigitte Dörr, Paul Krächan, Felix Krämer (ab 6.07.1995 Bernd Therre, ab 23.10.1997 Kilian Brill), Apollonia Schömer und Irene Zimmer (Fraktionssprecherin) in den Ortsrat ein, im Gemeinderat vertreten fortan Stefan Maas, Frank Klos und Siegfried Zimmer die CDU Uchtelfangen. Eine wichtige Entscheidung des 2. Halbjahres 1994 ist die Zustimmung zum Anliegen des örtlichen Motorsportclubs, einen Übungsplatz neben der Autobahnmeisterei anzulegen. Die CDU unterstützte von Anfang an energisch diese Bestrebung, der Ortsrat und Gemeinderat auch schon bald zustimmen. Dennoch dauert es mehr als 10 Jahre, bis die Realisierung angegangen werden kann. Inzwischen geht das Projekt seiner Vollendung entgegen.
Ein von der CDU unterstütztes Projekt kann aber im Jahr 1994 weitgehend fertig gestellt werden. Das Kirchenumfeld um Pfarrhaus und Pfarrheim wird neu gestaltet, die Sanierung der Kirchenmauer in der Josefstraße kann nunmehr mit Mitteln der Städtebauförderung in Angriff genommen werden.
Auch die Einrichtung des Jugendtreffs, ebenfalls im Jubiläumsjahr endlich verwirklicht, hat ihre Wurzeln im Jahr 1994. Damals schon beantragte die Junge Union eine Räumlichkeit im Gemeindehaus oder in der Sozialstation (!) für ihre Zwecke. Dass man Jahre vergeblich auf das Gemeindehaus und die ehemalige Hausmeisterwohnung an der Schule setzte und sich erst Anfang dieses Jahres wieder dem Keller der Sozialstation erinnerte, forderte viel Geduld seitens der Jugendlichen. Doch nun ist eine für alle Beteiligten gute Lösung gefunden, und noch in diesem Jahr wollen die Jugendlichen dort ihre Einweihungsparty feiern.
20. Dezember: In der Gemeinderatssitzung bringt die CDU mit ihren Anträgen zum Ausbau der Sportplatzanlage Uchtelfangen entscheidende Impulse zur Neugestaltung des gesamten Umfeldes ein. Geht es zunächst nur um die Verbesserung der Spielfelddecke und die Befestigung des Parkplatzes, so entwickeln sich diese Projekte prächtig. Inzwischen haben wir einen wunderschönen Kunstrasenplatz und eine tolle Anlage an der Kelteranlage. Auch die Modernisierung des Freibades stand zu diesem Zeitpunkt schon auf der politischen Agenda. Doch dazu später mehr.
Das Jahr 1995:
Politische und heiß diskutierte Schwerpunktthemen sind Anfang des Jahres der Einbau einer neuen Heizkesselanlage in der Schule, der Neubau der beiden Tankstellen „Humes Kreuz“ und „Saarbrücker Straße“ sowie die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges für die Uchtelfanger Feuerwehr.
26. April: Nach kontrovers geführten Rede- und Presseschlachten „Kohle oder Gas“ entscheidet sich der Gemeinderat mit den Stimmen von CDU und Grünen für den Einbau eines Gas-Brennwertheizkessels, was insbesondere die Uchtelfanger Genossen heftig kritisieren. Der Ortsrat hatte zuvor in der Sitzung am 14. März eine Koks-Unterschubfeuerung favorisiert.
27. und 28. Mai: Es darf gefeiert werden. Der CDU-Ortsverband Uchtelfangen begeht sein 40jähriges Jubiläum mit einer zweitägigen Veranstaltung. Höhepunkt des Festkommerses am Samstag ist die Rede von Bundesbauminister und CDU-Landesvorsitzenden Prof. Klaus Töpfer. Sonntags ist Geburtstagsfeier auf dem Dorfplatz Kaisen.
4. Juli: Die Feuerwehr Uchtelfangen trägt erstmals ihre Vorstellungen zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses vor. Die CDU sieht die Notwendigkeit, die Fahrzeughallen zu erweitern und eine zeitgemäße sanitäre Einrichtung zu installieren.
4. August: Im Ortsrat wird erstmals über eine neue Bestattungsform, die Rasengräber diskutiert. Es dauert einige Zeit, bis dieses äußerst sensible Thema umgesetzt wird. Heute , 10 Jahre später, haben sich die Rasengräber längst durchgesetzt. Über 80 % der Bestattungen in Uchtelfangen erfolgen in Rasengräber. Inzwischen denkt man schon über ein neues Angebot, die Urnenwände nach.
15. August: Ein weiteres Jubiläum steht an: Das CDU-Hüttenfest wird bereits in der 20. Auflage gefeiert. Es spielen die Alphornbläser Illingen sowie das Wiesengrundduo. Der Erlös ist für die beiden behinderten Uchtelfanger Kinder Jasmine und Stefan gedacht. Wer hätte damals beim Freilegen des Areals und dem Bau der Hütte gedacht, dass das spontane Fest einmal so beständig wird.
5. September: Nach Empfehlung des Ortsrates vom 19. Juni wird im Gemeinderat die Einleitung des Satzungsverfahrens für einen Vorhabenbezogenen Erschließungsplan für die Tankstelle an der Saarbrücker Straße beschlossen. Diesbezüglich bildet sich eine Bürgerinitiative, die das Vorhaben verhindern will.
Ein weiteres Engagement des CDU-Ortsverbandes zahlt sich aus: Der Ortsverband kann den Ausbau des Fußgängerüberweges in der Wilhelm-/Johannesstraße ankündigen. Für die Schulkinder wird damit ein Teil ihres Schulweges viel sicherer.
6. September: Karl Drawe und Rudi Kolling werden mit der Verdienstmedaille der CDU für ihre langjährige Parteiarbeit geehrt. Drawe war u.a. 25 Jahre Vorsitzender, Rudi Kolling 24 Jahre Schatzmeister des Ortsverbandes. Gemeindeverbandsvorsitzender Alfons Vogtel würdigt in der Mitgliederversammlung die beiden verdienten „Schwarzen“.
15. September: Die erste Urwahl eines Bürgermeisters in Illingen wirft ihre Schatten voraus: Die Sport- und Kulturhalle Uchtelfangen ist Schauplatz der Abstimmung aller Parteimitglieder auf Gemeindeebene. Armin König wird mit großer Mehrheit zum Kandidaten gekürt. Er setzt sich klar gegen die Mitbewerber Michael Diversy und Adalbert Strauß durch.
10. Oktober: Paul Krächan informiert im Ortsrat über seine Pläne zum Bau eines Wohn- und Geschäftshauses am früheren Standort der Gastwirtschaft Baltes. Das Vorhaben wird im folgenden Jahr bereits umgesetzt. Uchtelfangen erhält ein ansehnliches, das Ortsbild prägendes Gebäude, in dem u.a. die Sparkasse und die Arztpraxis Zenner ihr Domizil finden.
Auf Bestreben der CDU wird im Ortsrat ein Antrag auf Ausbau der Zuwegung zum Freibad gestellt. Aufgrund schwieriger Grundstücksverhältnisse kann ein separater Fuß- und Radweg nicht verwirklicht werden. Die Straßensanierung mit Verbreiterung erfolgt im Jahre 1997.
9. November: Heftig sind die Diskussionen im Gemeinderat um die Anschaffung von zwei Mehrzweckfahrzeugen für die Feuerwehr. Letztlich setzt sich die CDU mit ihren Argumenten durch, der Rat beschließt die Anschaffung beider Fahrzeuge..
Das Jahr 1996:
Gleich zu Beginn ein Erfolgserlebnis: Armin König gewinnt die Bürgermeisterwahl. Aus der Stichwahl am 4. Februar geht er als Sieger hervor. Es wird zwar knapp, aber mit 190 Stimmen Vorsprung erreicht er 50,96 % gegenüber 49.04 % seines Mitbewerbers Walter Schreiner. Da hilft auch kein Nachzählen mehr: Das Rathaus behält einen Schwarzen als Chef.
9. März: Der künftige Bürgermeister spricht beim Heringsessen über seine kommunalpolitischen Zielsetzungen.
26. März: Der Ortsrat formuliert seine Anträge zum Gemeindehaushalt. Die von der CDU befürwortete Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses mit einem 1. Finanzierungsabschnitt, der Ankauf des Feuerwehrfahrzeuges, Planungskosten für ein Neubaugebiet auf dem Rotenberg und die Anlegung eines Übungsplatzes für den Motorsportclub stehen ganz oben auf der Liste. In gleicher Sitzung gibt der Ortsrat auch seine Zustimmung zur Durchführung der beiden Tankstellenprojekte. Eine der Auflagen auch im Sinne der Bürgerinitiative ist die Begrenzung der Öffnungszeiten auf 6.00 bis 22.00 Uhr.
18. April: Der Gemeinderat bestätigt den Wunsch des Ortsrates, die Fahrbahndecke der Straße „Am Schwimmbad“ zu verbreitern, um einen Fußweg ausweisen zu können. Die Umsetzung der bereits angelaufenen Maßnahme wird noch im April abgeschlossen.
19. April: Der Gemeinderat beschließt die Änderung des Flächennutzungsplanes und den Vorhabenbezogenen Entwicklungsplan „obere Saarbrücker Straße“. Der Bau der ARAL-Tankstelle kann nunmehr unter Auflagen erfolgen. Auch die „Tankstelle Humes Kreuz“ wird baurechtlich verankert. Diesmal stimmten SPD und CDU gegen die GRÜNEN.
24. April: Der Werksausschuss Abwasserwerk beschließt die Kanalerneuerung „Am Ostberg“, Kosten: 260.000 DM.
29. Mai: Der Ortsrat empfiehlt, das Gelände Riehm an der Autobahnmeisterei für Zwecke des Motorsports anzukaufen. Das Grundstück soll dann an den MSC Uchtelfangen in Erbbaupacht übertragen werden.
Im August wird bekannt, dass die Bemühungen der CDU um die Verkehrssicherheit in der Saarbrücker Straße gelohnt haben. Die Ortsdurchfahrtsgrenze wird bis Hosterhof vorgezogen, dadurch ist eine Reduzierung der Geschwindigkeitsgrenze auf 50 km/h machbar.
28. August: Die Junge Union Uchtelfangen hat mit Markus Dörr einen neuen Vorsitzenden. Die JU fiel durch ihre erstmals im Januar des Jahres durchgeführte Ausbildungsaktion „Ausbildung ist IN“ auf, bei der 48 Ausbildungsplätze ermittelt wurden.
10. September: Der Bauausschuss beschießt die Erneuerung der Straßendecke in der Wiesbacher Straße, Kosten: 122.000 DM.
11. September: Auf Antrag des CDU-Ortsverbandes befasst sich der Gemeinderat mit der Verkehrssicherung in der Verbindungsstraße Illingen/Uchtelfangen. Geeignete Maßnahmen wie beispielsweise eine Leitplankensicherung scheitern jedoch an fehlenden Mitteln.
14. November: Auch die Straße „Zum Schwimmbad“ kann nun saniert werden. Der Bauausschuss vergibt den Auftrag zum Neuüberzug der Straßendecke. Kosten: 36.000 DM.
Das Jahr 1997:
Der Bau einer Schlackenaufbereitungsanlage sowie das Hickhack um die Feuerwehrfahrzeuge bestimmen die kommunalpolitischen Diskussionen im laufenden Jahr, das letztlich mit der Schließungsentscheidung für das Bergwerk Göttelborn-Reden auch keinen befriedigenden Abschluss findet.
23. Januar: Die Vorstellungen des EVS, im Bereich der Deponie eine Schlackenaufbereitungsanlage zu errichten, führen zu einer Dringlichkeitssitzung des Gemeinderates, die in der Sport- und Kulturhalle Uchtelfangen stattfindet. Tatsächlich hegt der EVS derartige Pläne, die Gemeinde wurde allerdings bis dato nicht informiert.
27. Februar: Die CDU bringt im Ortsrat einen Antrag ein, eine Kommission zur Fortschreibung der Ortschronik zu bilden. Das Anliegen wird erstaunlicherweise von der Mehrheitsfraktion abgelehnt, kurze Zeit später jedoch dennoch umgesetzt.
3. März: Die Marktplatzgestaltung bleibt ein heißes Thema im Orts- und Gemeinderat. Der Vorstand spricht sich gegen Vorstellungen des Gemeindeverbandes aus, im Schulzentrum eine (zentrale) Sportstätte mit Rasenplatz zu errichten.
9. April: Der Ortsrat legt die Planung für die Gestaltung des Kirchenumfeldes fest.
13. Mai: Nun wird doch vom Ortsrat ein Arbeitskreis Ortschronik gebildet. Für die CDU arbeitet Irene Zimmer in der Arbeitsgruppe mit.
28. Mai: Erst Hü, dann hott: Gegen die Stimmen der CDU beschließt der Gemeinderat, nun doch nur ein Feuerwehrfahrzeug anzuschaffen. Bürgermeister und Feuerwehr sollen festlegen, wo das Fahrzeug stationiert und vom wem es genutzt wird. Noch in der Sitzung treten Wehrführung und Löschbezirksführung von Illingen und Uchtelfangen aus Protest zurück.
Für Flächennutzungsplan und Bebauungsplan zur Realisierung der ARAL-Tankstelle werden die Satzungsbeschlüsse gefasst.
9. Juli: Das leidige Thema Tankstellen bleibt weiter auf der Tagesordnung. Nun geht es im Ortsrat erneut um Änderungen des Flächennutzungsplanes. In gleicher Sitzung empfiehlt das Gremium, für das Gewerbegebiet „Am Gebelsberg“ einen Bebauungsplan aufzustellen.
10. Juli: Der Gemeinderat „korrigiert“ nach vorausgehender Krisensitzung mit der Feuerwehrführung seine Beschlussfassung zur Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen. Ein Fahrzeug wird im laufenden und eins im nächsten Jahr angeschafft, so der gefundene Kompromiss. Damit erhält auch die Wehr in Uchtelfangen ihr insbesondere für die technische Ausrüstung gedachtes Transportfahrzeug. Im Januar 1998 wird das Mehrzweckfahrzeug vom Typ MAN ausgeliefert und am 4. April 1998 offiziell übergeben.
Auf Antrag der CDU führt der Gemeinderat mit sofortiger Wirkung eine Familienkarte ein. Sie gilt für beide Bäder und Veranstaltungen der Gemeinde und berechtigt zu einem um 50 % ermäßigten Eintritt.
29. Juli: Ein Antrag der CDU auf Neugestaltung des Marktplatzes vom Parkplatz Josefstraße bis zur Halle wird im Ortsrat mehrheitlich abgelehnt. Die SPD möchte offensichtlich ihre eigenen Vorstellungen um jeden Preis umsetzen.
11. September: Der Ortsrat spricht sich dafür aus, auf dem Friedhof das 1. Rasengräberfeld anzulegen.
10. November: Nun ist es amtlich: Das Verbundbergwerk Göttelborn/Reden wird Ende 2000 geschlossen. Im Planungszeitraum bis 2002 sollen fast 5.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Zum Vorstandsbeschluss der Saarbergwerke AG vom gleichen Tage verabschiedet der Gemeinderat mit fast allen Stimmen eine Resolution, in der Strukturförderprogramme und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gefordert werden.
Das Satzungsverfahren für das Tankstellenprojekt Uchtelfangen ist fehlerhaft. Der Gemeinderat beschließt die Aufhebung und Wiederholung der Offenlegung auf der Grundlage geänderter Planungen.
14. November: Das Werk ist vollbracht. Die Sanierung des gemeindeeigenen Hauses Hirtenbergstraße 17 ist abgeschlossen. Die Sanierung mit vorbildlicher Renovierung lief im Rahmen eines mehrjährigen Betreuungsprojektes der Neuen Arbeit Saar von November 1993 bis Oktober 1997. Der Fertigstellung wird im Brück’schen oder Feldpittersch’ Anwesen mit einer Ausstellung 20 Jahre NAS verbunden.
25. November: In Uchtelfangen wird ein Kinderhort eingerichtet. Der Sozial-, Jugend- und Kulturausschuss des Gemeinderates begrüßt das Projekt, das im Evangelischen Gemeindehaus umgesetzt werden soll.
26. November: Stefan Maas wird als Vorsitzender bestätigt. Nach dem Votum der Generalversammlung bleibt fast der komplette Vorstand im Amt. Kassiererin Irene Zimmer gibt nach 20 Jahren diese Funktion an Frank Klos weiter.
Das Jahr 1998:
Der Einsatz des Kerpen-Expresses in Uchtelfangen und die Einrichtung einer Nachmittagsbetreuung in der Schule sind neben Straßenausbaumaßnahmen wichtige Ereignisse für den Ort.
27. Januar: Im Gemeinderat wird die Zustimmung zum Abschluss eines Durchführungsvertrages für das Projekt ARAL-Tankstellenprojekt gegeben und gleichzeitig der Vorhabenbezogene Erschließungsplan als Satzung beschlossen.
03. Februar: Die CDU bringt im Ortsrat einen Antrag auf Einrichtung eines öffentlichen Fernsprechers im Freibad ein. Dieser Wunsch kann in Verhandlungen mit der Telekom jedoch nicht durchgesetzt werden.
Die Verwaltung gibt eine Bestandsgarantie für die Jugendverkehrsschule Uchtelfangen ab. Ausschließlich in Eigenarbeit soll die Einrichtung renoviert werden, der Sozial-, Jugend- und Kulturausschuss gibt dazu „grünes“ Licht.
28. Februar: MdB Helmut Rauber spricht beim Heringsessen zur aktuellen politischen Lage.
9. März: Ein CDU-Antrag zur Einrichtung von Betreuenden Nachbarschaftsschulen wird vom Gemeinderat mit positiver Tendenz aufgenommen. Auch in Uchtelfangen wird zum Schuljahr 1998/99 eine Nachmittagsbetreuung einrichtet und von der Kommune bezuschusst.
5. Mai: Erneut ein Straßenausbau in Uchtelfangen: Der Bauausschuss vergibt den Endausbau der Perschenstraße mit Kosten von 99.000 DM.
26. Mai: Im Gemeinderat wird mit dem Aufstellungsbeschluss das Bauleitplanverfahren für den Gewerbebereich „Am Gebelsberg“ eingeleitet. Ebenso beschließt der Rat den notwendigen Grundstücksankauf für die Anlegung des MSC-Motorsportgeländes.
2. Juni: Der Kerpen-Express fährt nach Bemühungen der CDU ab sofort auch nach Uchtelfangen.
15. Juli: Im Ortsrat werden wichtige Entscheidungen getroffen. Auf dem Friedhof werden ab sofort Rasengräber angelegt. Und der Obst- und Gartenbauverein kann das Kelterhaus renovieren, auch hierzu gibt es die Zustimmung des Gremiums.
27. September: Bei der Bundestagswahl verliert die CDU ihre Mehrheit. Bundeskanzler Helmut Kohl wird nach 16 Jahren das Feld räumen (müssen).
1. Oktober: Im Ortsrat werden Mittel frei gegeben für die Teilfinanzierung eines Bildbandes Uchtelfangen. Das Werk, inzwischen längst ausverkauft, wird rechtzeitig zur 800 Jahrfeier fertig werden.
7. Oktober: Ein Jungunternehmer aus Uchtelfangen kann sich freuen. Der Gemeinderat beschließt den Durchführungsvertrag und den Vorhabenbezogenen Erschließungsplan „Reifen Herber-Zewe“ für deren Gewerbeansiedlung auf dem Gebelsberg.
17. November: Der Gemeinderat legt die Förderung der Betreuuenden Nachbarschaftsschule u.a. in Uchtelfangen fest.
Das Jahr 1999:
Das Wahljahr bringt mit der Entscheidung für den Anbau an das Feuerwehrhaus, der finanziellen Absicherung der kirchlichen Kindergärten sowie dem Beschluss zum Bau eines Kunstrasenplatzes wichtige Projekte auf den Weg.
2. Februar: Im Gemeinderat fallen wichtige Entscheidungen für Uchtelfangen: Beschlossen werden der Beginn der Baumaßnahme „Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses“ sowie die Mitfinanzierung der Personalkosten und verstärkt auch der Sachkosten zur Sicherung der Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft. Vorausgegangen waren Leistungskürzungen des Bistums infolge zurückgehender Finanzressourcen.
3. Februar: Bei der Mitgliederversammlung stellt der Ortsverband die personellen und inhaltlichen Weichen für die bevorstehende Kommunalwahl. Schwerpunkte des Wahlprogramms sind die Wiederbelebung des Heimat- und Verkehrsvereins, ein verbessertes Freizeitangebot insbesondere für Jugendliche, die Sauberkeit des Ortes, die Durchführung einer 800-Jahrfeier, die Verschönerung des Marktplatzes, der Restausbau der Johannesstraße, die Attraktivierung des Freibades, sichere Wege für die Schulkinder sowie die Einrichtung einer betreuenden Nachbarschaftsschule in Uchtelfangen. Außerdem wird die Anlegung eines Kunstrasenplatzes befürwortet, allerdings stufenweise im Rahmen der Gemeindeplanung
19. Februar: Im Ortsrat wird erstmals intensiv über die angestrebte Umgestaltung des Marktplatzes beraten. Der Rat erteilt auch die einstimmige Zustimmung zur Aufstellung eines Zunftbaumes durch den Gewerbeverein. Und auch das Reststück der Eckstraße wird nun ausgebaut, der Ortsrat stimmt der Planung zu.
25. Februar: Im Umwelt- und Planungsausschuss werden die Pläne für die Umgestaltung des Marktplatzes vorgestellt.
2. März: Der Durchbruch ist geschafft: Der Kaufvertrag für das Übungsgelände des MSC wird im Gemeinderat beschlossen.
19. März: Die Planung für den Ausbau des Sportplatzes als Kunstrasenplatz wird im Ortsrat vorgestellt.
22. März: Auch die Planung für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses steht. Sie wird im Bauausschuss diskutiert.
23. April: Der Uchtelfanger Unternehmer Paul Krächan will an der Straße „Am Marktplatz“ eine barrierefreie Wohnanlage errichten. Im Ortsrat wird die entsprechende Planung vorgestellt.
3. Mai: Auf Antrag der CDU wird die Förderung auch nur kleinerer Gruppen der Betreuenden Nachbarschaftsschulen im Gemeinderat beschlossen. Damit wird der Erhalt der Uchtelfanger Einrichtung vorerst gesichert.
14. Mai: Zur Regelung von Finanzierung und Unterhaltung der Sportanlage empfiehlt der Ortsrat einstimmig, mit dem Fußballclub Uchtelfangen einen Erbbaurechtsvertrag abzuschließen.
13. Juni: Die Kommunalwahl bringt eine erneute Niederlage für die CDU auf Ortsebene. Die Ortsratswahl mit dem Spitzenkandidaten Stefan Maas geht mit 85 Stimmen Unterschied zur SPD verloren. Ergebnis: SPD 51,8 %, CDU 48,20 %. Mandate erhalten Brigitte Dörr, Paul Krächan (ab 05.07.2001 Gabriele Groß), Stefan Maas (Fraktionssprecher), Patrik Rau (ab 08.02.2000 Wolfgang Barrois) und Siegfried Zimmer (ab 26.02.2003 Christiane Schirra).
Auf Gemeindeebene dagegen holt die CDU die Mehrheit wieder zurück. 51,64 % ergeben eine absolute Mehrheit mit 18 zu 15 Mandaten. Auf Ortsebene werden dabei 100 Stimmen Vorsprung erzielt. Erstmals ziehen 5 Uchtelfanger CDU-Mitglieder in den Rat ein. Stefan Maas, Michaela Meiser (ab 04.09.2003 Ingo Biehl) und Markus Dörr über die Bereichsliste sowie Frank Klos und der Unionsbürger-Kandidat Giuseppe Lucchese über die Gebietsliste.
18. August: In der konstituierenden Sitzung stellt die CDU als stärkste Fraktion die Beigeordneten. Stefan Maas wird zum Beigeordneten gewählt, ebenso fungiert er als stellvertretender Fraktionssprecher. Der Rat vergibt in seiner ersten Sitzung den Auftrag zum Endausbau der Johannesstraße mit einer Investitionssumme von 259.000 DM. Damit geht eine langjährige Forderung der CDU Uchtelfangen in Erfüllung.
25. August: Armin John wird zum Ortsvorsteher gewählt; CDU-Kandidat Stefan Maas übernimmt die Funktion des Oppositionsführers.
9. September: Die CDU beantragt Planungen für die Feier zum 800jährigen Bestehen des Ortes Uchtelfangen. Im Verlauf der zunächst parteipolitischen Diskussion wird von Seiten der SPD gar das Jubiläum im Jahr 2000 insgesamt in Frage gestellt. Zustimmung dagegen finden die Vorstellung der CDU für die Gestaltung des Marktplatzes. Insbesondere herrscht Übereinstimmung, zunächst den Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt als 1. Bauabschnitt anzugehen.
28. September: Der Gemeinderat stimmt einer Verlängerung der Förderverträge mit den Kirchengemeinden zur Sicherung der Kindergärten bis zum Jahre 2003 zu.
9. Oktober: Der vom Gewerbeverein Uchtelfangen auf dem Marktplatz errichtete Zunftbaum weist auf Handel und Gewerbe im Ort hin. Die Fertigstellung und Übergabe an die Öffentlichkeit wird mit einer kleinen Feier begangen.
20. Oktober: Der Umwelt- und Planungsausschuss vergibt den Auftrag zum Endausbau der Zeppelinstraße. Kosten: 386.000 DM.
21. Oktober: Die permanenten Bemühungen zeigen Erfolg: Der Ortsrat beschließt die Bildung eines Festausschusses für die 800 Jahrfeier. Als Schwerpunkte des Veranstaltungsjahres werden ein Bunter Abend, ein Festwochenende sowie ein Historischen Umzug festgemacht.
20. November: Beim Familienabend im Theaterhaus ehrt Kreisvorsitzender Peter Hans insgesamt 26 Mitglieder für ihre mehr als zwanzigjährige Treue zur CDU. Für 30 Jahre Mitgliedschaft werden Siegfried Hager, Paul Krächan und Günter Lang, für 35 Jahre Siegfried Zimmer und Walter Schmitt sowie für 40 Jahre Alois Jochem, Ferdi Kalmes, Manfred Klos und Rudi Kolling geehrt.
23. November: Bei so vielen Erfolgen ist die Wiederwahl keine Überraschung: Die Generalversammlung bestätigt Stefan Maas mit allen Stimmen im Amt. Zufrieden zeigt sich der alte und neue Vorsitzende insbesondere über die Einsetzung des Kerpen-Expresses, die Einführung der Familienkarte und die Eröffnung eines Bürger-Service-Büros in Uchtelfangen.
8. Dezember: Für den Verkehrsfluss von Uchtelfangen her ungeheuer wichtig: Der Umwelt- und Planungsausschuss stimmt der Planung für den Verkehrskreisel Hosterhof zu. Der Auftrag zum Bau des Feuerwehrgerätehauses wird mit einer Kostensumme von 267.000 DM an einen örtlichen Bauunternehmer vergeben. Verkauft werden soll dagegen das Theaterhaus. Mit einer öffentlichen Ausschreibung soll ein möglicher Interessent gefunden werden, der das Haus in seiner Funktion erhalten soll.
17. Dezember: Ein Weihnachtsgeschenk für den Motorsportclub: Der Gemeinderat beschließt die Übertragung des Grundstückes an der Autobahn, damit der Club sein Vorhaben „Kartbahn“ endlich umsetzen kann.
Das Jahr 2000:
Was wurde viel über das Millenium geschrieben und spekuliert. Doch die Jahrtausendwende wird ohne Probleme gemeistert. Wichtige Themen für die Kommunalpolitiker des Ortes sind die Ausweisung von Gewerbegebieten sowie die Vorbereitung der 800-Jahrfeier.
20. Januar: Der Ortsrat erteilt seine Zustimmung zum Verkauf des Theaterhauses. Allerdings soll das Haus weiterhin kulturell nutzbar bleiben.
9. Februar: Der Sozial-, Jugend- und Kulturausschuss vergibt den Auftrag zur Erstellung des Bildbandes „800 Jahre Uchtelfangen“.
14. Februar: Gibt es endlich ein neues Wohngebiet in Uchtelfangen? Nach dem Willen beider Fraktionen des Ortsrates ja, denn dieser spricht eine einstimmige Empfehlung für die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Am Galgenberg“ aus.
16. Februar: Im Gemeinderat werden einstimmig die Aufstellungsbeschlüsse für die Bauleitplanungen eines Gewerbeparks Illingen gefasst. In den Bereichen „Humes Kreuz“, „Am Umspannwerk“ und „Eseiters“ sollen Zug um Zug Gewerbeflächen erschlossen werden. Hierüber wurde zuvor in einer Einwohnerversammlung informiert. Spontan bildet sich eine Initiative gegen dieses Vorhaben, die „UNU“ (Uchtelfangen nicht umzingeln). Die CDU bezieht dagegen klar Position für eine Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Fast unter geht dabei, dass auch der Bebauungsplan „Am Galgenberg“ auf den Weg gebracht wird.
1. März: Der Ortsverband geht online. Internetbeauftragter Günter Cattarius hat eine ansprechende Website gestaltet.
5. April: Gegenüber der Presse fordert der CDU-Ortsverband die Sanierung des Freibades, die Schaffung von Geh- und Radwegen nach Humes und Wiesbach im Zuge der Gewerbeflächenerschließungen sowie die Herrichtung von Wanderwegen rund um den Ort.
12. April: Nun wollen es Gemeinderat und Verwaltung wissen: Durch Erlass einer Satzung zur Durchführung von Einwohnerbefragungen und Beschluss über deren Durchführung zum Thema „Erschließung von Gewerbegebieten“ soll die Meinung der Bevölkerung erkundet werden. Die CDU geht dabei von einer breiten Unterstützung der Vorhaben aus. Für die Erschließungsvorhaben wird eine enge Kooperation mit der Nachbargemeinde Eppelborn angestrebt, Entwicklung und Vermarktung sollen nach dem Willen des Rates in enger Abstimmung erfolgen.
Auf Antrag der CDU beschließt der Gemeinderat die Aufstellung eines Handlungskonzeptes nach dem Landesprogramm „Stadt Vision Saar“. Auch der Ortsteil Uchtelfangen soll davon profitieren, insbesondere soll die Neugestaltung des Marktplatzes aus diesem Fördertopf finanziert werden.
25. Mai: Ein Bebauungsvorschlag für das geplante Wohngebiet „Am Galgenberg“ liegt schon auf dem Tisch des Ortsrates. Natürlich stimmen die Mitglieder zu. Die CDU bringt einen Antrag auf Durchführung eines Ideenwettbewerbes für die Neugestaltung des Ortszentrums (Lindenbrunnen, Marktplatz und Grünfläche bis Ackerstraße) ein. Erneut fordert die CDU die Anlegung eines Fuß- und Radweges nach Humes. Diese Forderung wird schon seit dem Jahre 1979 permanent erhoben, scheiterte jedoch bislang immer an der Frage der Finanzierung. Auch der Antrag auf Errichtung einer Lärmschutzwand entlang der A 1 wird zwar befürwortet, später jedoch nicht umgesetzt. Immerhin wurde in den Folgejahren ein Flüsterasphalt eingebaut.
5. – 16. Juni: Auf Beschluss des Gemeinderates wird eine Einwohnerbefragung zu den geplanten Gewerbegebieten durchgeführt. 83 % der Beteiligten befürworten die Erschließung des Bereiches „Eseiters“, der Bereich „Am Umspannwerk“ findet 85 % und der Bereich „Humes Kreuz“ 82 % Zustimmung. Die Auszählung und Ergebnisfeststellung findet mit viel Anteil der Presse in der Sport- und Kulturhalle Uchtelfangen statt.
15. Juni: Die Fertigstellung des Reststückes der Johannesstraße wird mit den Anliegern gefeiert.
1. Juli: Im Rahmen des Floriansfestes wird Richtfest am Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses gefeiert. Die CDU als Befürworter des Projektes feiert kräftig mit.
14. Juli: Der letzte Projektabschnitt des Gewerbegebietes „Am Saarbrücker Kreuz“ wird mit dem Endausbau der Zeppelinstraße abgeschlossen. Fast alle Gewerbeflächen sind verkauft und bebaut. Die Fertigstellung und Übergabe wird mit einer kleine Feier begangen.
25. August: Ort und Gemeinde werden noch grüner: Der Ortsrat gibt seine Zustimmung zur Ausweisung der Naturschutzgebiete an Ill und ihren Nebenbächen.
31. August: Im Umwelt- und Planungsausschuss die Einberufung einer Arbeitstagung für das Projekt „Soziale Stadt“ beschlossen, auch Uchtelfangen ist einbezogen.
10. September: Einfach phantastisch: Im Rahmen der 800 Jahrfeier bewegt sich ein toller historischer Umzug durch die Straßen des Ortes. Sehr viele Vereine und Institututionen machen mit. Bei herrlichem Spätsommerwetter wird anschließend in allen Straßen und Ecken zünftig gefeiert.
25. September: Für die Begleitung des Millionenprojektes „City-Entwicklung Illingen/Uchtelfangen“ im Rahmen der Stadt-Vision wird vom Gemeinderat ein Sonderausschuss gebildet.
5. Oktober: Die CDU regt durch Antrag im Ortsrat eine Initiative zur Neustrukturierung der Dorftage an, die einstimmig befürwortet wird. Inzwischen gibt es ein geändertes Konezpt, das letztlich den Bestand dieser Veranstaltung im Sinne der Dorfgemeinschaft sichern soll.
15. Dezember: Mitten im Winter eine Entscheidung für den Sommer: Der Gemeinderat fasst einen Grundsatzbeschluss zur Erhaltung und zur Sanierung des Freibades Uchtelfangen.
Das Jahr 2001:
Kommunalpolitisch stehen die Diskussionen über den Weggang der Firma Höll sowie das Riesenprojekt „Stadt Vision“ auf der Agenda. Uchtelfangen bekommt einen neuen Ortsvorsteher und die Schule freut sich über hohe Investitionen im Rahmen des Projektes „Klasseschule“.
23. Januar: Das Jahr fängt gut an: Der Erbbaurechtsvertrag mit dem MSC wird endlich unterzeichnet.
25. Januar: Doch gleich eine Hiobsbotschaft auch für viele Menschen in Uchtelfangen: Die Firma Höll gibt die Aufgabe des Standortes Illingen bekannt
19. Februar: Mit dem Beschluss zur förmlichen Erweiterung des Sanierungsgebietes Uchtelfangen schafft der Gemeinderat die Voraussetzung zur Förderung geplanter Maßnahmen im Rahmen „Stadt Vision Illingen/Uchtelfangen“.
21. Februar: Der Ortsrat wird eingehend informiert und gibt seine einstimmige Zustimmung zum Handlungskonzept „Stadt Vision“ für das Sanierungsgebiet „Ortszentrum Uchtelfangen“.
7. März: In einer gut besuchten Bürgerversammlung wird das Projekt „Stadtvision – Mut zum Wandel“ von der CDU thematisiert.
5. April: Der Ortsrat erneuert aufgrund konträrer Presseverlautbarungen seinen Antrag zum Erhalt des Theaterhauses als Gaststätte und Saalbetrieb für kulturelle Zwecke.
6. April: Dringender Handlungsbedarf im Freibad. Das Grundwasser hat die Betonplatte aufgebrochen. Der Werksausschuss für Bäderbetrieb beschließt im Rahmen einer Notmaßnahme die sofortige Instandsetzung. Die Kosten belaufen sich auf 24.000 DM.
18. Mai: Die Ampelanlage in der Saarbrücker Straße, vom Landtagsabgeordneten Vogtel gefördert, wird übergeben.
13. Juni: Der überarbeitete Bebauungsplanentwurf „Am Galgenberg“ wird vom Ortsrat einstimmig befürwortet, ebenso der Planentwurf für das Gewerbegebiet „Am Umspannwerk“. Im Plan sind auch ein Geh- und Radweg sowie ein Kreisverkehr an der gefährlichen Kreuzung der L 266 und L 33 ausgewiesen.
Die CDU bringt einen Antrag ein, markante Punkte im Ortsrat ansprechend auszuschildern.
18. Juni: Die CDU trauert um einen lieben Freund. Im Alter von 62 Jahren stirbt das langjährige Ortsratsmitglied Paul Krächan, ein engagierter Verfechter für die Belange der Vereine und deren Jugendarbeit. Sein besonderes Augenmerk galt der Verschönerung des Ortsbildes, wofür er sich immer in besonderem Maße einsetzte.
30. Juli: Der Ortsrat stimmt der Ausweisung der Naturschutzflächen als FFH (Fauna-Flora-Habitat)- Schutzgebiete zu.
29. August: Das Werk ist gelungen. In der Sport- und Kulturhalle Uchtelfangen präsentiert der Ortsrat den „Bildband Uchtelfangen“.
2. September: Der Vorhabenbezogene Entwicklungsplan „Motorsportanlage Uchtelfangen“ findet die Zustimmung des Ortsrates, auch das Vorhaben, im Bereich des Birkenhofes das Landes-Jägerheim anzusiedeln, wird planungsrechtlich unterstützt.
26. September: Olaf Wagner wird zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Er tritt die Nachfolge von Armin John an, der zum Ende des Monats aus dem Ortsrat ausscheidet.
16. Oktober: Die Sanierung des Freibades läuft an. Der Werksausschuss vergibt den Auftrag zur Vorbereitung der Ausschreibungen. Die Obergrenze der Baukosten wird auf ca. 3 Mio. DM festgelegt.
22. Oktober: Wieder einmal wichtige Uchtelfanger Themen auf der Sitzung des Gemeinderates: Beschlossen werden die Einleitung des Satzungsverfahren „Vorhabenbezogener Erschließungsplan Jägerheim Uchtelfangen“ und der Verkauf des Birkenhofes an die Vereinigung der Jäger des Saarlandes. Außerdem beschließt der Gemeinderat die Teilnahme an dem Projekt „Klasseschule“. In der Folge bilden alle Grundschulen der Gemeinde in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde als Träger der Betreuenden Nachbarschaftsschule Uchtelfangen ein Netzwerk, das mit seinem ökologischen Konzept mit einem 2. Preis auf Landesebene ausgezeichnet wird. Für Uchtelfangen fließen Mittel in Höhe von insgesamt rund 210.000 DM mit einer Zuschussquote von 40 %, die alle in das Schulgebäude und die Schulhöfe investiert werden. Das Projekt läuft Ende 2004 aus.
25. Oktober: Stefan Maas wird erneut als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes gewählt.
15. November: Ehrenvorsitzender Karl Drawe feiert seinen 70. Geburtstag. Unter den Gratulanten sind viele langjährige politische Weggefährten, darunter auch große Teile des Ortsvorstandes.
20. Dezember: Der Ortsrat beschließt, eine Arbeitsgemeinschaft „Chronik Uchtelfangen“ zu bilden. Na also, geht ja doch.
Das Jahr 2002:
Das Jahr beginnt mit einem gut vorbereiteten Ereignis: Wir verabschieden uns von der Deutschen Mark, der Euro hält Einzug. Und ein weiteres wichtiges Ereignis wirft seine Schatten voraus: Die Tour de France.
Kommunalpolitische Schwerpunktthemen sind in Uchtelfangen die Sanierung des Freibades sowie die Planungen für den Bau der Motorsportanlage an der Autobahn.
24. Januar: Im Ortsrat legt man sich fest, zunächst die Chronik Jochem aufzubereiten und dann fortzuschreiben.
25. Februar: Im Umwelt- und Planungsausschuss wird eine neue Planung „Ortszentrum Uchtelfangen“ vorgesellt.
24. Juni: Der Gemeinderat vergibt den Planungsauftrag für die Sanierung des Freibades.
8. Juli: Die „Tour“ kommt. Zu einem Megaspektakel für die ganze Gemeinde und insbesondere auch für Uchtelfangen, wo eine Sprint- und Bergwertung erfolgt, wird die „Tour de France“, die erstmals ins Saarland führt. Tausende Besucher an den Straßen feuern die Sportler aus aller Welt an. Auch die CDU ist begeistert von der tollen Atmosphäre dieses Jahrhundertereignisses.
12. Juli: Die Junge Union wird wieder neu gegründet. Markus Dörr wird Vorsitzender. Die Forderung nach einem Jugendtreff wird erneuert.
15. August: Ein Teilerlös des Waldfestes wird der von Stefan Maas vermittelten Kosovo-Hilfsaktion zugeführt. Hintergrund ist der Friedenseinsatz der Bundeswehr, an dem auch Stefan Maas mehrere Monate teilnimmt. Er überwacht persönlich die Weitergabe der Spenden „vor Ort“.
16. August: Das Theaterhaus, für dessen Erhalt auch die CDU eingetreten ist, wird unter privater Regie wieder eröffnet.
27. August: Der Werksausschuss für den Freizeit- und Bäderbetrieb konstituiert sich als Baukommission für das Projekt „Sanierung Freibad“. In den Folgewochen erfolgen intensive Beratungen mit den beauftragten Architekten über Planung, Ausstattung und Inhalte des Leistungsverzeichnisses für die Ausschreibung.
11. September: Nach Sanierung, die überwiegend von Uchtelfanger Privatfirmen gesponsert wurde, wird die Wassertretanlage am Sonnenborn wieder der Öffentlichkeit übergeben.
16. September: Der Gemeinderat beauftragt die Raiffeisenbank Wiesbach mit der Planung, Erschließung und Vermarktung des Wohnbauprojektes „Am Galgenberg“.
14. November. Im Ortsrat bringt die CDU den Vorschlag ein, die geplante Skateranlage am Standort „In der Trieschheck“, oberhalb des bestehenden Bolzplatzes, zu errichten. Die SPD favorisiert zunächst das Umfeld des Sportplatzes, schließt sich aber später dem Vorschlag der CDU an.
Der Umwelt- und Planungsausschuss beschließt die Auftragsvergabe zur Neugestaltung des Platzes „Kelteranlage Uchtelfangen“. Die Kosten belaufen sich auf 215.000 EUR.
28. November: Der Gemeinderat beschließt einem Anliegen der Evangelischen Kirchengemeinde folgend, das Sanierungsgebiet Uchtelfangen um den Bereich „Evangelische Kirche“ zu erweitern. Damit sollen planungsrechtliche Grundlagen geschaffen werden, mit Förderung aus Städtebauförderungsmittel die schmucke Barrockkirche freizustellen.
11. Dezember: Der Ortsrat stimmt dem nochmals überarbeiteten Planungskonzept als Grundlage der Ausschreibung für die Sanierung des Freibades zu.
Der Gemeinderat beschließt den Vorhabenbezogenen Entwicklungsplan „Motorsportanlage Uchtelfangen“ als Satzung. Damit ist die bauplanungsrechtliche Voraussetzung gegeben, mit der Maßnahme zu beginnen. In der gleichen Sitzung wird die Ausschreibung für die Sanierung des Freibades beschlossen.
Das Jahr 2003:
Heiße Diskussionen gibt es das Jahr über zu einer eher kühlen Angelegenheit. Von einer ganz bestimmten Seite wird in Frage gestellt, ob das Freibad saniert wird. Insbesondere über den richtigen Zeitpunkt zum Beginn der Arbeiten wird diskutiert. Letztlich entscheidet man sich, das Bad eine ganze Saison zu schließen, um die Tiefbauarbeiten nicht in der Winterzeit durchführen zu müssen. Bei dem Supersommer 2003 bringt das natürlich weitere Diskussionen. Aber die Entscheidung ist richtig….
Und mit der Fertigstellung des Platzes an der Kelteranlage wird eine insbesondere von der CDU getragene Initiative zur Dorfverschönerung abgeschlossen. Die Feuerwehr freut sich über den Anbau an das Gerätehaus.
11. März: In einer Bürgerversammlung im Theaterhaus stellt die CDU die Pläne für die Sanierung des Freibades und die künftige Ausstattung vor. Diskutiert wird insbesondere über die Entscheidung der Verwaltung, zur Durchführung der Arbeiten das Bad eine Saison zu schließen. Die Bevölkerung freut sich über den Erhalt und die Modernisierung des Bades.
16. März: Im Freibad werden mit dem „Ersten Spatenstich“ die Sanierungsarbeiten aufgenommen.
20. März: Die CDU bringt im Ortsrat nochmals einen Antrag auf Anlegung eines Geh- und Radweges nach Wiesbach im Zusammenhang mit der Erschließung des Gewerbegebietes „A 1 interkommunal“ ein. Auch der Kreisverkehrsplatz wird gefordert. Der Gemeinderat folgt diesem Antrag im Rahmen der Haushaltsverabschiedung.
31. März: Der Gemeinderat vergibt die Aufträge zur Sanierung des Freibades. Jetzt geht es rund.
10. April: In einer Einwohnerversammlung im Theaterhaus wird u.a. über Vorstellungen zur Marktplatzsanierung diskutiert.
5. Juni: Einem Antrag der CDU folgend beschließt der Ortsrat über die weitere Vorgehensweise zur Planung des Sanierungsgebietes „Stadt Vision“. Erste Priorität hat die Neugestaltung des Parkplatzes.
Auf Antrag der JU stimmt der Ortsrat zu, eine Wohnung im Hausmeistergebäude neben der Schule für Zwecke des „Offenen Jugendtreffs“ zu reservieren.
6. Juni: Die Neugestaltung des Umfeldes der Kelteranlage ist abgeschlossen und wird mit einem schönen Bürgerfest gefeiert.
17. Juli: Im Ortsrat werden die Änderungen des neuen Flächennutzungsplanes vorgestellt. Entsprechend den Vorgaben des Landesentwicklungsplanes „Siedlung“ geht es insbesondere um eine stärkere Altbauförderung im Ortskern und die Schließung von Baulücken, nur eine reduzierte Wohnbauflächenausweisung sowie die Darstellung der neuen Gewerbeflächen. Weiterer Landschaftsverbrauch soll künftig vermeiden werden.
18. und 19. Juli: Die Junge Union macht Furore mit ihrer „School’s out – party.“ Auf dem Vorplatz der Halle wird ein Beachvolleyballfeld aufgebaut und es geht richtig ab. Leider ist es zu heiß für einen Superbesuch.
3. September: Der Ortsrat beauftragt den Ortsvorsteher, einen Workshop für interessierte Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld der Marktplatzgestaltung einzuberufen.
5. September: Die Anlage am Linneborre wurde mit initiativer Begleitung von Markus Dörr durch einen privaten Investor neu gestaltet. Mit einer kleinen Feier wird die Fertigstellung begangen.
29. September: Der Vorstand verabschiedet ein Positionspapier zur Umgestaltung der Dorfmitte. Eine Offenlegung des Wäschbachs wird abgelehnt, der Parkplatzbereich am Einkaufsmarkt soll in erster Priorität angegangen werden. Mit dieser Aussage geht die CDU in den Workshop auf Ortsebene am 11. Oktober 2003.
6. Oktober: Die Mitgliederversammlung im Theaterhaus bestätigt den Vorsitzenden Stefan Maas einstimmig für zwei weitere Jahre.
26. Oktober: Im Rahmen einer „Wanderung mit dem Bürgermeister“ findet an der CDU-Hütte ein Pilze-Essen viel Anklang. Alle Teilnehmer/innen überleben und sind begeistert.
20. November: Mit einer Doppelspitze „Dörr / Maas“ geht der Ortsverband in die Kommunalwahl 2004. Dies ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung zur Aufstellung der Kandidatenliste für Orts- und Gemeinderat.
28. November: Der Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses wird offiziell übergeben. Bei Feuerwehrleuten und Politikern gibt es nur strahlende Gesichter.
5. Dezember: Der Kreisel Hosterhof ist fertig und wird im Rahmen einer Feierstunde dem Verkehr übergeben. Nun sollte die Zeit der Rückstaus vorbei sein.
6. Dezember: In der Trieschheck wird der offizielle Spatenstich für die von der CDU initiierte Skateranlage durchgeführt.
8. Dezember: Der Ortsrat gibt seine Zustimmung zum Landesentwicklungsplan Umwelt und dem Bebauungsplan „A 1 – interkommunal“.
Auch ein Antrag der CDU auf Ausschilderung von Turnerheim, Hundedressurplatz und Vogelschutzhütte ab Ortsmitte wird befürwortet, ebenso der CDU-Antrag auf Durchführung einer jährlichen kulturellen Veranstaltung im Ort mit Förderung durch den Ortsrat.
12. Dezember: Der Gemeinderat beschließt den Bebauungsplan „Am Umspannwerk“ als Satzung. Es herrscht somit Planungsrecht und es kann endlich losgehen…
16. Dezember: Mit einem viel Beachtung findenden „virtuellen Spatenstich“ leiten die Gemeinden Eppelborn und Illingen das Erschließungsverfahren für das den 1. Teilbereich des Gewerbeparks – „A 1 – interkommunal“ ein.
Das Jahr 2004:
Ein Superwahljahr, mit Bürgermeisterwahl, Kommunalwahlen und letztlich der Landtagswahl, die allesamt sehr erfolgreich für die CDU verlaufen. Illtal und Saarland bleiben schwarz, und die erfolgreiche Politik kann kontinuierlich fortgesetzt werden.
Nur im Ortsrat verfehlt man am 13. Juni das Ziel, stärkste Fraktion zu werden. Markus Dörr und seine Mannschaft erreichen mit 114 Stimmen Rückstand auf die SPD 43,97 %. Neben Fraktionssprecher Markus Dörr ziehen Wolfgang Barrois, Sascha Cattarius, Ursula Krächan und Christiane Schirra in das Gremium ein.
Bei der Gemeinderatswahl erzielt die CDU auf Ortsebene 97 Stimmen Vorsprung. In Illinger hält man mit 51,07 % weiter die absolute Mehrheit. Stefan Maas, auch künftig stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Frank Klos und Ingo Biehl über die Bereichsliste und Brigitte Dörr über die Gebietsliste vertreten dort die Uchtelfanger Interessen.
Rechtzeitig wird auch das wunderschöne Freibad fertig. Aber gegen Ende des Jahres braut sich neues Unheil zusammen: In Saarbrücken werden Schließungspläne im Grundschulbereich bekannt.
30. Januar: Die CDU beantragt nach vorausgehender Initiative der Katholischen Pfarrgemeinde, anstelle der in der Nazizeit in der Ortsmitte beseitigtes Gedenkkreuz wieder zu errichten. Der Ortsrat verschließt sich diesem Anliegen nicht und beschließt, mit beiden Kirchengemeinden hinsichtlich einer Beteiligung an den Kosten zu verhandeln.
5. Februar: Es gibt zeitliche Verzögerungen bei den Sanierungsarbeiten im Freibad. Der Gemeinderat kündigt den Auftrag mit der insolventen Firma für die Herstellung der Edelstahlwanne im Freibad.
19. März: Mit dem traditionellen „Sankt Josefstreffen“ des Gemeindeverbandes im Theaterhaus Uchtelfangen wird der Kommunalwahlkampf eingeläutet.
24. März: Nichts war es mit „Wutz Inn“ und Jägerheim auf dem Birkenhof. Der Gemeinderat beschließt nach erfolgter Ausschreibung den Verkauf des Anwesens an einen Filmemacher, der dort ein Studio errichten will.
25. März: Die Landesentwicklungsgesellschaft stellt im Umwelt- und Planungsausschuss die Planung für das Gewerbegebiet „A 1 interkommunal“ vor Angestrebt wird entsprechend der Uchtelfanger Forderung auch die Anlegung eines Geh- und Radweges nach Wiesbach sowie ein Verkehrskreisel an der Kreuzung L 266/ 300.
3. Mai: Im Wäschbachtal wird ein neuer Hauptsammler verlegt. Der Werksausschuss Abwasserwerk empfiehlt die Auftragsvergabe zur Sanierung der Abwasseranlage Sammler Uchtelfangen mit Kosten von 1.33 Mio. EUR,
4. Mai: Der Katholische Kindergarten Uchtelfangen wird umfangreich saniert. Die Gemeinde bezuschusst die Renovierung nach dem Beschluss des Haushalts- und Finanzausschusses mit 67.500 EUR (30 %).
6. Mai: Die Entwicklung des Gewerbereiches „Humes Kreuz“ soll in Kooperation mit der OBG Projekt GmbH & Co KG angegangen werden. So lautet ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderates, der in der gleichen Sitzung auch die Auftragsvergabe zur Sanierung der Heizzentrale in der Sport- und Kulturhalle Uchtelfangen im Zuge des neu aufgelegten Substanzerhaltungsprogrammes beschließt. Investiert werden hierfür 88.000 EUR.
27. Mai: Noch ein lange gehegter Wunsch der CDU geht in Erfüllung. Der Umwelt- und Planungsausschuss vergibt den Auftrag zur Erneuerung des Fußbodens in der Schul-turnhalle. Die Kosten betragen 28.000 EUR und werden im Rahmen des Projektes „Klasseschule“ finanziert.
10. Juni: Was lange währt, wird endlich gut. Mit einem Superprogramm wird nach knapp einjähriger Bauzeit das Freibad Sonnenborn wieder eröffnet. Alle sind stolz auf das gelungene Werk.
12. Juli: Der neue Gemeinderat konstituiert sich. Stefan Maas wird erneut Beigeordneter der Gemeinde. Und die Schule Uchtelfangen erhält eine Photo-Voltaik-Anlage – dank „Klasseschule“. Kostenpunkt: 170.000 EUR.
15. Juli: In der konstituierenden Sitzung des Ortsrates wird über die Neugestaltung des Parkplatzes in der Ortsmitte als 1. Bauabschnitt des Gesamtprojektes beschlossen. Es gibt nun einen gemeinsamen Planungsvorschlag, der an die Verwaltung in Illingen weiter geleitet wird.
9. September: Der untere Schulhof soll teilentsiegelt und begrünt werden, außerdem wird der Verkehrsübungsplatz neu gestaltet. So beschließt es der Umwelt- und Planungsausschuss. Die Maßnahme verzögert sich jedoch aus haushaltstechnischen Gründen und wird letztlich erst in den Sommerferien 2005 realisiert.
Das Ingenieur-Büro Hegelmann, Dutt und Kist wird mit der Ausbauplanung für den 1. Bauabschnitt des Projektes „Neugestaltung des Marktplatzes Uchtelfangen“ beauftragt.
28. Oktober: Die CDU bringt im Ortsrat einen Antrag ein, an der Skateranlage ein Sprayer-Projekt durchzuführen.
23. November: Der Gemeinderat diskutiert erstmals über die Folgen der demographischen Entwicklung. Ein gravierender Geburtenrückgang führt auch zur Neuordnung der Grundschullandschaft. Es werten Pläne des Kultusministeriums bekannt, nur noch zwei Grundschulstandorte in der Gemeinde Illingen zu belassen. Die Zukunft der Uchtelfanger Schule ist zunächst fraglich. Das Förderprojekt „Melanie“ befasst sich mit Leerständen in der Gemeinde. Auch in Uchtelfangen stehen bereits 20 Gebäude leer.
Im Gewerbegebiet „A 1 interkommunal“ soll es nun im Frühjahr 2005 losgehen, so die Information der Planer an den Rat.
Und ein wichtiges Bauprojekt wird nun endlich umgesetzt: Der Gemeinderat vergibt die Aufträge zur Kanalerneuerung (193.000 EUR) und zur Straßenerneuerung (38.000 EUR) in der Friedrichstraße. Die Arbeiten beginnen im April 2005.
9. Dezember: Der Ortsrat verabschiedet einstimmig eine Resolution zur Erhaltung der Grundschulen. Das nochmals überarbeitete Verkehrs- und Planungskonzept für die Parkplatzgestaltung in der Dorfmitte erhält die Zustimmung des Ortsrates.
10. Dezember: In der Jahresabschlusssitzung beschließt der Gemeinderat eine unterstützende Patenschaft mit Tovoklin in Benin. Unter Federführung des Beigeordneten Stefan Maas beteiligen sich auch die Katholische Kirchengemeinde und der Gewerbeverein Uchtelfangen an dem Hilfsprojekt.
Das Jahr 2005:
Unser Jubiläumsjahr wird bis dato geprägt von Diskussionen um Reformen, Haushaltskonsolidierungen, Zukunftsentwicklungen und politischen Veränderungen. In Illingen wird erneut ein umfangreiches Sparkonzept beschlossen, viele Projekte werden sich zeitlich verzögern und nur mit Zuschüssen umgesetzt werden können. Manche werden auch sicher dem Rotstift zum Opfer fallen. Ob das Projekt „Stadtvision“ noch in dem ursprünglichen Umfang umgesetzt werden kann, steht in den Sternen. Dennoch soll nicht gejammert werden, wir rücken näher zusammen und arbeiten weiter an dem Konzept „Zukunft“. Und es funktioniert doch: Die Grundschule Uchtelfangen bleibt – dank der örtlichen CDU und dem Einsatz von Alfons Vogtel und Armin König – erhalten und soll in Kooperation mit der Kerpenschule als Förderzentrum mit Modellcharakter ausgebaut werden….
13. Januar: Auf Antrag der CDU beschließt der Ortsrat den Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung für Zwecke eines Jugendtreffs und die Einberufung eines Jugendhearings mit der Zielsetzung einer Vorstandsgründung zur Verwaltung des Jugendtreffs.
Mit einer einstimmigen Resolution wird nochmals die Erhaltung des Grundschulstandortes Uchtelfangen gefordert.
25. Januar: Nach der Planstudie des Kultusministeriums bleibt Uchtelfangen als einer von drei Grundschulstandorten in der Gemeinde bestehen. Über die Neuordnung der Schullandschaft und insbesondere die Schließung von zwei Grundschulen auf Gemeindeebene gibt es heftige Diskussionen mit Eltern und Schulvertretern im Gemeinderat
2. Februar: Der Vorstand diskutiert über die Schulschließungsabsichten des Kultusministeriums im Zuge der Grundschulreform. Das Verfahren wird kritisch beurteilt, der Erhalt der Uchtelfanger Schule begrüßt und als Erfolg auch des Vorsitzenden und Beigeordneten Maas gesehen.
1. März: Der Gemeinderat nimmt die ausschließlich ablehnenden Stellungnahmen der Schulkonferenzen und betroffenen Ortsräte zu den Schulschließungsplänen zur Kenntnis und gibt sie an das Ministerium weiter.
21. April: Der Gemeinderat stimmt den von der CDU entwickelten konzeptionellen Vorstellungen für die Einrichtung von Ganztagsschulangeboten u.a. an der Schule Uchtelfangen zu.
Um die Anlegung eines Fahrerlagers und notwendiger Stellplätze zu ermöglichen, beschließt der Gemeinderat die Erweiterung des Vorhabenbezogenen Entwicklungsplanes für die Motorsportanlage Uchtelfangen.
12. Mai: Der Ortsrat beschließt, das von dem örtlichen Bildhauer Daniel Scheer gefertigte Gedenkkreuz im vorderen Bereich der Grünanlage am Linnenbrunnen aufzustellen. Der nunmehr geplanten Einrichtung des Offenen Jugendtreffs im Gebäude der Sozialstation wird ebenfalls zugestimmt.
10. Juni: Das neue Gedenkkreuz am Linnenbrunnen wird unter großer Resonanz der Bevölkerung enthüllt und von der örtlichen Geistlichkeit eingesegnet.
23. Juni: Im Ortsrat werden die Planungen für die Einrichtung eines Ganztagsschulangebotes vorgestellt. Diesbezüglich soll der Gebäudetrakt zwischen Grund- und Kerpenschule aufgestockt werden. Vorgesehen ist auch, den Hort der Evangelischen Kirchengemeinde in das Gebäude der Hausmeisterwohnung zu verlagern. Das gesamte Projekt soll als „Förderzentrum Uchtelfangen“ Modellcharakter auf Landesebene erhalten. Der Ortsrat befürwortet die Planungen
18. Juli: Wirtschaftsminister Dr. Georgi führt mit den beiden Bürgermeistern und dem Vertreter der LEG den „richtigen Spatenstich“ für das interkommunale Gewerbegebiet am Umspannwerk aus. Im Gepäck hat er aus verschiedenen Fördertöpfen Zuschussbescheide über 1.5 Mio. EUR für Illingen und 2.2 Mio. EUR für Eppelborn. Der Kreisverkehrsplatz wird in das Förderprojekt integriert. Inzwischen wird schon tüchtig gebaggert, planiert und terrasiert. Der insgesamt 16 ha große Gewerbepark, davon 7.9 ha bebaubar, erfordert Investitionskosten von rund 7.7 Mio. EUR.
15. August: Am Jakobsbrunnen wird das 30. Waldfest der CDU gefeiert. Leider spielt das Wetter diesmal überhaupt nicht mit. Trotz Kälte und Nässe kommen dennoch etliche „Getreue“ in den Schwarzenheller und lassen sich die gute Erbsensuppe oder den leckeren Kuchen der CDU-Frauen schmecken.
4. September: Erstmals wieder unternimmt der Ortsverband einen geselligen Ausflug an die Mosel. Mit dem Bus geht es nach Mehring und Trier, wo 40 Teilnehmer/innen einen wunderschönen Sommertag mit gutem Wein und viel Unterhaltung erleben.
29. Oktober: Der Ortsverband begeht sein 50. Bestehen – und hat noch viel vor……
Schlusswort:
Nun ist es also doch eine kleine Chronik geworden, das Resümee der letzten 10 Jahre über wichtige Ereignisse für unseren Ort und unseren Ortsverband. Wir sehen mit Freude, das wir doch einiges erreicht haben. Ein Dankeschön soll an dieser Stelle an all diejenigen Mitglieder gehen, die sich in den kommunalen Beschlussgremien und hier im Vorstand mit Tatkraft und Energie einbringen. Viele von Ihnen sind schon seit etlichen Jahren dabei und haben so auch in den letzten 10 Jahren die Entwicklung unseres Ortes mit geprägt. Stellvertretend sei hier der amtierende Vorstand genannt mit
Wolfgang Barrois, Ingo Biehl, Günter und Sascha Cattarius, Brigitte und Markus Dörr, Achim Heintz, Frank und Manfred Klos, Ursula Krächan, Margit Lucchese, Stefan Maas, Elmar Meiser, Anika Molter, Christiane Schirra und Christian Schmidt.
Wir wollen und werden auf der Basis christlich-demokratischer Grundsätze für unsere Bürgerinnen und Bürger weiter arbeiten. Wenn auch die Wünsche und Zielsetzungen zurückgeschraubt werden müssen, so sollte es uns doch gelingen, Notwendiges zu tun, um unser Dorf weiter lebens- und liebenswert zu gestalten. Wir setzen dabei auf Kooperationen – mit örtlichen Firmen und Betrieben, mit unseren Vereinen aber vor allem mit unseren Menschen. Wenn sich Jeder ein bisschen einbringt und einen kleinen Beitrag zu leisten bereit ist, dann ist es uns um unsere Dorfgemeinschaft auch in Zukunft nicht bange. In diesem Sinne hoffen und setzen wir auf Ihr Vertrauen.
Uchtelfangen, im Oktober 2005
Elmar Meiser, Schriftführer